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Ungleichheit

„Die Ordnung der Dinge. Die Ordnung der Dinge ruht auf der Vorraussetzung, dass alle Unterschiedlichkeiten und alle Vielfältigkeiten von einer Einheit getragen werden: Der Gleichheit vor dem Naturgesetz. // Wir geben uns mit dem aber nicht zufrieden: Unbekümmert um die Ordnung jener Reihe, erheben wir das Eine empor und drücken das Andere herab. Nicht die Einheit, sondern der Unterschied wird zum Wesen erhoben. // Dass Gegenstände, Gedanken, Geschehnisse wertvoll sind, das ist aus ihrem bloß natürlichen Dasein und Inhalt niemals abzulesen! Die Ordnung den erfundenen Werten gemäß weicht von der natürlichen aufs weiteste ab. // Wir bekleiden die Dinge mit einem Wertquantum wie mit einer eigenen Qualität und überlassen sie dann den Austauschbewegungen – gänzlich unvorhersehbaren Wertwirkungen, die sich in der Wirtschaft vollziehen – dessen Konsequenz, dessen Sinn, dessen Material und Substanz… ist das Geld!“

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