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Hintergrund

Das Konversationslexikon ist der Versuch Wissen allgemeinverständlich, aber umfassend darzustellen, um es diskutier- und verhandelbar zu machen.

Dieses lexikographische Nachschlagewerk entwickelte sich parallel zu den bürgerlichen Salons und war vornehmlich als Grundlage einer zu führenden Konversation gedacht. Die Verflüssigung und Popularisierung des Wissens war das Hauptanliegen.

Im Konversationslexikon geht es weit weniger um eine enzyklopädische Wahrheit, als vielmehr um die Grundierung des Gespräches, um Bildung und Vermittlung zur gemeinschaftlichen Reflektion.

Reagierten Hübners Conversationslexikon (1709) oder Löbels und Frankes Converstaionslexikon mit vorzüglicher Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeiten (1769) auf den Umstand der mangelnden Verfügbarkeit von Informationen, reagiert Dr. C’s Conversationslexikon auf dessen Überfluss und nimmt eine Sortierung und Aufbereitung quer zu den Disziplinen und Sichtweisen vor. Eine Tour de Force durch unterschiedlichste Wissensressourcen mit dem Ziel gehaltvolle Verwirrung zu stiften.

Entstanden ist Dr. C.’s Conversationslexikon als Bühnen-Theater-Revue bereits Anfang 2002. Mit Walter Filz und dem SWR 2 ist es dann ab 2015 zu einer Feature-Reihe für das Radio weiter entwickelt worden. Mittlerweile gibt es das Conversationslexikon in unterschiedlichen Formen, Formaten und an diversen Orten.

#drcc folgt dabei einer Struktur, der es stetig ausweicht und welche es ständig in Frage stellt.